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Student baut eigenes Tiny House aus dem Baustoff der Zukunft

Als Tim Hepperle für sein Studium nach Biberach zog und die hohen Mietpreise sah, dachte der gelernte Zimmerer: Warum nicht von dem vielen Geld einfach ein eigenes Tiny House bauen? Und so baute er sich innerhalb eines Jahres seine eigenen vier Wände auf einen alten LKW-Anhänger. Fenster und Türen kaufte er gebraucht. Was andere weggeworfen hätten, fand in Hepperles Haus eine zweite Verwendung.
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Als Tim Hepperle für sein Studium nach Biberach zog und die hohen Mietpreise sah, dachte der gelernte Zimmerer: Warum nicht von dem vielen Geld einfach ein eigenes Tiny House bauen? Und so baute er sich innerhalb eines Jahres seine eigenen vier Wände auf einen alten LKW-Anhänger. Fenster und Türen kaufte er gebraucht. Was andere weggeworfen hätten, fand in Hepperles Haus eine zweite Verwendung.

Heute steht das Tiny House auf dem Grundstück eines Bauern, von dort aus kann Tim mit dem Fahrrad zur Uni fahren. Miete für das Grundstück muss er keine zahlen, stattdessen hilft er dem Landwirt beim Renovieren des alten Bauernhauses.

Aber damit hat Tim Hepperle noch nicht genug: Vor einigen Monaten gründete er gemeinsam mit seiner Familie eine Tiny House Firma und möchte damit einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leisten.

Tim Hepperle ist besonders wichtig, dass seine Häuser im Kleinformat aus Holz gebaut werden – nur dann könnten sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Grund dafür: Für den Holzbau müsse weniger Energie aufgewendet werden, als bei der Verwendung von Beton. Außerdem speichert Holz CO2. In den kommenden Jahren müsse mehr mit Holz gebaut werden, wünscht sich Hepperle: „Holz ist der Baustoff der Zukunft.”

Der 21-Jährige träumt davon, modulare Tiny Houses zu bauen, die die Bewohner beliebig anordnen oder aufeinander stapeln können. So kann Wohnraum einfach an die Lebenssituation oder Familiengröße angepasst werden.

Konzept: Paul Levin Rohde, Luisa Jilg

Kamera und Schnitt: Paul Levin Rohde

Interview und Redaktion: Luisa Jilg

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